Die tektonik des submodernen denkens im schein ihrer kunst

Zusammenfassung: Unterscheiden lernen – das ist alles. Mehr noch: alles unterscheiden lernen; darauf kommt es an. Doch wie? Ein Ganzes unterscheiden lernen —in sich und von sich. Erst so tritt das Alles jenes Gedachten hervor, das einen Unterschied im Ganzen gemacht hat. Das Gedachte der Philosop...

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Detalles Bibliográficos
Autor principal: Boeder, Heribert
Formato: Artículo
Lenguaje:deu
Publicado: Pontificia Universidad Católica Argentina. Facultad de Filosofía y Letras 2021
Materias:
Acceso en línea:https://repositorio.uca.edu.ar/handle/123456789/12674
Aporte de:
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Boeder, Heribert
Die tektonik des submodernen denkens im schein ihrer kunst
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description Zusammenfassung: Unterscheiden lernen – das ist alles. Mehr noch: alles unterscheiden lernen; darauf kommt es an. Doch wie? Ein Ganzes unterscheiden lernen —in sich und von sich. Erst so tritt das Alles jenes Gedachten hervor, das einen Unterschied im Ganzen gemacht hat. Das Gedachte der Philosophie unserer Geschichte, der Besinnung der Moderne, der Zumutungen unserer Gegenwart —nach der Gewohnheit móchte man hinzufügen: ob nun denkerisch oder künstlerisch. Doch solches Gegenüber istgelinde gesagt —nicht sehr klar. Fügen wir statt dessen hinzu: das Gedachte im Sinne dessen, was das Abendland als (Expía, als sapientia, als Weisheit gekannt hat. Nun bedarf aber diese ihrerseits der Unterscheidung. Wie alle Welt die Weisheit kennt, ist sie eine Lebensklugheit, die aus Achtsamkeit auf alltágliche und wiederkehrende Erfahrungen gediehen ist. Um híer nur an die Sprüche der Sieben Weisen zu erinnern. Man kennt aber auch eine Weisheit, die nur einer Erleuchtung entsprungen sein kann und in den Reden der Erleuchteten zu einer Weisung wird. So etwa im Falle der Buddha-Lehre. SchlieÍlich jedoch kennt das Abendland, und nur es, auch eine Weisheit, die dem Wissen-lassen des Gewaten der Alles wissenden Musen entstammt oder dem Wort des Geistes, der in alle Wahrheit einführt, oder der reinen Einbildungskraft im Menschenwesen selbst. Jedesmal einem Sagen eingelegt, das dem Anspruch auf Wissen genügt, weil es eingedenk ist des Unterschiedes von «wie es ist» und «wie es nicht ist» —übersetzt in das sagende Wissen-lassen: die unverhohlene oder die fálschende Rede.
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