Sturzrisiko, zirkadiane Rhythmen, Vagusaktivität und Melatonin

Zusammenfassung: Altern ist mit einer Verringerung der Schwingungsamplitude des Tagesverlaufs von physiologischen Variablen verbunden. Die Häufigkeit von Stürzen folgt bei älteren Menschen einem Tagesgang. Darüber hinaus sind die Zusammenhänge zwischen Alterungsprozessen und Faktoren, die vegetative...

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Detalles Bibliográficos
Autores principales: Goswami, Nandu, Brix, Bianca, Abulafia, Carolina Andrea, Vigo, Daniel Eduardo, Cornelissen, Germaine, Cardinali, Daniel Pedro, Moser, Maximilian
Formato: Parte de libro
Lenguaje:deu
Publicado: Springer 2023
Materias:
Acceso en línea:https://repositorio.uca.edu.ar/handle/123456789/16511
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Descripción
Sumario:Zusammenfassung: Altern ist mit einer Verringerung der Schwingungsamplitude des Tagesverlaufs von physiologischen Variablen verbunden. Die Häufigkeit von Stürzen folgt bei älteren Menschen einem Tagesgang. Darüber hinaus sind die Zusammenhänge zwischen Alterungsprozessen und Faktoren, die vegetative Störungen begünstigen, gut bekannt. So konnte ein starker Zusammenhang zwischen Messgrößen des vegetativen Nervensystems und Alterung gezeigt werden. Insbesondere die Vagusaktivität nimmt ab dem 20. Lebensjahr ab. Die Aktivität des autonomen Nervensystems und ihre zirkadiane Veränderung können eine wichtige Rolle für die Aufrechterhaltung der Blutdruckregulation beim Aufstehen spielen. Ein besonders markanter Tagesrhythmus wurde für Melatonin nachgewiesen, das während der Nacht den Höhepunkt seiner Ausschüttung erreicht. Die zirkadiane Tagesamplitude von Melatonin nimmt mit dem Alter ab, was die Frage aufwirft, ob diese Abnahme mit einem höheren Sturzrisiko zusammenhängt.