Gewißheit und Wahrheit : Descartes' grundlegung der ersten philosophie

Zusammenfassung: Descartes' «Meditationen über die Erste Philosophie» wollen ein absolutes Wissen begründen. Wenn der Begriff «Wissen» konzipiert wird, kommen sogleich ein subjektives und ein objektives Moment ins Spiel, welche Momente ebenso vone. i nander zu unterscheiden wie schlechthin m...

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Detalles Bibliográficos
Autor principal: Metz, Wilhelm
Formato: Artículo
Lenguaje:deu
Publicado: Pontificia Universidad Católica Argentina. Facultad de Filosofía y Letras 2021
Materias:
Acceso en línea:https://repositorio.uca.edu.ar/handle/123456789/12731
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Sumario:Zusammenfassung: Descartes' «Meditationen über die Erste Philosophie» wollen ein absolutes Wissen begründen. Wenn der Begriff «Wissen» konzipiert wird, kommen sogleich ein subjektives und ein objektives Moment ins Spiel, welche Momente ebenso vone. i nander zu unterscheiden wie schlechthin miteinander zu vereinigen sind. Das Gewußte námlich muß erstens für den Wissenden gewiß sein; zweitens mufl bei einem wirklichen Wissen das, was uns evident ist, auch an sich, d.i. objektiv wahr sein. Schliefilich —und auf diesen Vereinigungspunkt kommt es an— muil das objektiv Wahre vom Wissenden erreicht und als Objektives gewufit werden. Mit der vollstándigen Bestimmung des Verháltnisses zwischen Gewißheit und Wahrheit, dem Fürsichsein und dem Ansichsein des Wissens, hat es bekanntlich zuletzt Hegels «Phanomenologie des Geistes» auf maßebliche Weise zu tun.