Über Blagdens Anteil an der Entdeckung der Kältemischungen und Kryohydrate

Kryohydrat nannte 1875 und 1884 der englische Professor Guthrie das, was sich beim Gefrieren aus einer bei tiefer Temperatur gesättigten Lösung abscheidet. Da seine Schmelztemperatur, sowie seine chemische Zusam m ensetzung sich als konstant erwies, so faßte er das Kryohydrat als eine einheitliche,...

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Detalles Bibliográficos
Autores principales: Abegg, Richard, Diergart, P.
Formato: Libro Capitulo de libro
Lenguaje:Alemán
Publicado: Deuticke 1909
Materias:
Acceso en línea:http://sedici.unlp.edu.ar/handle/10915/29336
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Sumario:Kryohydrat nannte 1875 und 1884 der englische Professor Guthrie das, was sich beim Gefrieren aus einer bei tiefer Temperatur gesättigten Lösung abscheidet. Da seine Schmelztemperatur, sowie seine chemische Zusam m ensetzung sich als konstant erwies, so faßte er das Kryohydrat als eine einheitliche, wenn auch nur bei tiefer Temperatur stabile chemische Verbindung auf und gab dieser den bezeichnenden Namen. Es ereignet sich in der Geschichte der exakten Wissenschaften häufig, daß die allgemeine A ufm erksam keit nicht so sehr durch die Feststellung wichtiger Tatsachen und ihre richtige Auffassung gefesselt wird, als durch einen geschickt gewählten Namen; wenigstens sehen wir in diesem Falle, daß die wissenschaftliche Welt lange Zeit mit der allerdings begrifflich berichtigten Bezeichnung Kryohydrat operiert hat und man allgemein glaubte, daß Guthrie zum mindesten das Verdienst zukam, die Tatsache entdeckt zu haben, daß die gesättigte Lösung den tiefsten Gefrierpunkt aller Lösungen besitze.